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Der Niedersächsische Sportjournalistenpreis

Der Sport etablierte sich in den letzten Jahren immer mehr als zentrale Stellung in unserer Gesellschaft und sorgt mit seiner Vielfalt und Spannung für massenmediales Gesprächsgut. Die Medien und der Sport bilden eine Verknüpfung, eine Art Abhängigkeit mit Wechselwirkung. Sportjournalismus und speziell die Journalisten sorgen für einen Transfer von Information und entscheiden, welche Ergebnisse veröffentlicht, wie sie dargestellt werden und welche Themen in der Berichterstattung unberücksichtigt bleiben. Somit haben Journalisten signifikante und verantwortungsvolle Aufgaben, die sie fortwährend an vielfältige Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren anpassen müssen, um die Rolle als unabhängige und kritische Kommunikationsträger in der Öffentlichkeit zu behaupten.

Sportjournalistenpreis 2015 Web

Verleihung des Sportjournalistenpreises 2015.

Um als Beispiel genau jenen Sportjournalismus und die Leistungen der hiesigen Journalisten und Nachwuchsjournalisten zu rühmen, wurde in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und der Fachhochschule des Mittelstands der Niedersächsische Sportjournalistenpreis ins Leben gerufen. Seit 2013 wird im besonderen Maße das Ziel verfolgt, die Qualität im Sportjournalismus zu fördern und Journalisten und Nachwuchsjournalisten, die sich um den Sportjournalismus in Niedersachsen verdient gemacht haben, auszuzeichnen. Insbesondere die Lokalsportberichterstattung bekommt hierbei eine besondere Aufmerksamkeit zugesprochen. In jeweils drei Kategorien, „Print/Online“, „Hörfunk/TV“, und „Nachwuchs“, werden Beiträge von Sportjournalisten aus dem Bundesland Niedersachsen gewürdigt.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird der Niedersächsische Sportjournalistenpreis eingeläutet, um der Veranstaltung ein Motto zu verleihen. In der vergangenen Veranstaltung aus dem Jahr 2016 lautete das Thema „Sport in der Vertrauenskrise?“, über das auch bekannte Gesichter aus der Politik und dem Sport wie Ines Geipel, Boris Pistorius und Oliver Fritsch kräftig debattierten.

Mit Preisgeldern von 1000 bis 3000 Euro bekommen die Teilnehmer zudem einen weiteren Anreiz geliefert, sich mit qualitativ hochwertigen und interessanten Beiträgen auseinanderzusetzen. Nachdem die Beiträge eingereicht wurden, werden sie von einer ausgewählten Jury geprüft. Die Jury besteht aus etablierten und anerkannten Redakteurinnen und Redakteuren niedersächsischer Verlage, womit eine korrekte und professionelle Beurteilung gewährleistet werden kann.