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Sportvereine und Integration

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Prof. Dr. Sebastian Braun

Prof. Dr. Sebastian Braun ist Universitätsprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er leitet dort die Abteilung Sport­soziologie am Institut für Sportwissenschaft wie auch die Abteilung Integration, Sport und Fußball am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Arbeitsschwerpunkte sind: Sportentwicklung, Vereine und Verbände, Integration und Sozialkapital, bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft.

Integrationspotenziale

Die Frage nach den Perspektiven des sozialen Zusammenhalts in einer individualisierten und kulturell pluralen Gesellschaft, die mit einem dynamischen Anwachsen sozialer Ungleichheiten konfrontiert ist, prägt den öffentlichen Diskurs der Bundesrepublik Deutschland. Als ein lebensweltlich verankerter Garant zur Produktion des sozialen Zusammenhalts in modernen Gesellschaften gilt das mannigfaltige Sportvereinswesen; der Vielzahl und Vielfalt von Sportvereinen wird ein besonderes Integrationspotenzial durch Staat und Politik auf der einen Seite und durch Sportverbände unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf der anderen Seite attestiert – ein Potenzial, das in den letzten Jahren vor allem mit Blick auf Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland hervorgehoben wird. Verschiedene sportpolitische Kampagnen der letzten Jahrzehnte, die vielfältige integrationspolitische Herausforderungen sportspezifisch übersetzen, stehen exem­plarisch dafür. Eingängige Slogans wie „Sport spricht alle Sprachen“ oder „Sport verbindet“ sind Ausdruck der vielfältigen Erwartungen des DOSB, als ein verbandlich komplex organisierter Akteur mit den Sportvereinen an der lokalen Basis substanzielle integrationspolitische und praktische Beiträge zu leisten (vgl. dazu zum Beispiel Braun, 2012, 2016; Braun & Nobis, 2011, 2017; Breuer, Feiler & Nowy, in Druck; Kleindienst-Cachay u. a., 2012; Meier, Riedel & Kukuk, 2016; Mutz 2012; Burrmann, Mutz & Zender, 2015). 

Staatlicherseits manifestiert sich das besondere Inte­resse an den Integrationspotenzialen der Sportvereine im Konzept der „partnerschaftlichen Zusammenarbeit“: Gemäß dem Subsidiaritätsprinzip eröffnen staatliche Akteure dem verbandlich organisierten Vereinssport materielle, sachliche und personelle Förderungsmöglichkeiten zugunsten der Integrationsarbeit in den Sportvereinen und legitimieren ihre Förderung maßgeblich mit extrafunktionalen Leistungen, die sie den Sportvereinen zuschreiben (vgl. Braun, 2013, 2015). Die integrationspolitischen Erwartungen gehen dabei häufig deutlich über den primären Organisationszweck eines Sportvereins hinaus und greifen die grundlegende sportpolitische Leitidee von einem „Sport für alle“ auf (vgl. zum Beispiel Hartmann-Tews, 1996; Strob, 1999). In diesem Sinne sind in den letzten Jahrzehnten verschiedene staatlich geförderte und sportverbandlich realisierte Integrationsprogramme initiiert und implementiert worden, die sich explizit an Personen mit Migrationshintergrund und zuletzt vor allem auch an Geflüchtete richten (zum Beispiel „Inte­gra­tion durch Sport“, „Mehr Migrantinnen in den Sport“, „spin – sport interkulturell“, „1:0 für ein Willkommen“, „2:0 für ein Willkommen“).

Integration in und durch Sportvereine

In diesem Kontext werden auf der konzeptionellen Ebene Integrationsleistungen auf zwei Ebenen postuliert, die sich als „binnenintegrative“ und „außenintegrative Leistungen“ der Sportvereine beziehungsweise „Integration in den Sport“ und „Integration durch Sport“ bezeichnen lassen (vgl. zum Beispiel Baur, 2009; Braun & Finke, 2010; Kleindienst-Cachay u. a., 2012; Mutz & Burrmann, 2015a). Einerseits wird argumentiert, dass Individuen, die Mitglieder in Sportvereinen sind, sich auch in die jeweilige „Wahl-­Gemeinschaft“ (Strob, 1999) sozial integrierten; die Mitgliedschaft wird also mit der Integration des Individuums in den jeweiligen Sportverein in einen engen Zusammenhang gestellt. Andererseits wird von der grenz­über­schrei­ten­den Transferannahme ausgegangen, dass das Individuum aufgrund seines sozialen Einbezugs in einen Sportverein bestimmte Kompetenzen und Orientierungen erwerbe, die es befähigen, auch in anderen gesellschaftlichen Kontexten sinnhafter und erfolgreicher zu agieren.

Diese doppelte Argumentationsfigur betont die Bedeutung von Sportvereinen als intermediäre Organisationen auf der gesellschaftlichen Meso-Ebene und weist ihnen eine dynamische Schnittstellen- beziehungsweise Vermittlungsfunktion zwischen Individuum und Gesellschaft, privatem und öffentlichem Raum oder Zivilgesellschaft und Staat zu (vgl. Schuppert, 1997). Diese Funktion lässt sich mit Streeck (1987) als ein komplexer und institutionell zu leistender Prozess beschreiben, der für den langen Weg vom Individuum zur Gesellschaft als elementar gilt. Dieser Prozess bilde wiederum in einem demokratischen Gemeinwesen eine Voraussetzung für den erfolgreichen Übergang vom „Jedermann zum Ci­to­yen“ (Schuppert, 1997) und erzeuge insofern jenes „Sozialkapital“, das Putnam (2000) in seinen vielbeachteten Studien als unabdingbar für die soziale, politische und ökonomische Performanz moderner Gesellschaften betrachtet.

Vor diesem Hintergrund wird für die Makro-Ebene der Gesellschaft geschlussfolgert: Je höher der Anteil der Gesellschaftsmitglieder ist, die in einem Sportverein Mitglied sind und die sich dort aktiv beteiligen, desto höher sei auch die Integration der Gesellschaft, da sich mit steigenden Mitgliedschafts- und Beteiligungsquoten auch jene wechselseitigen sozialen Beziehungen herausbildeten, die für die Integration der Gesellschaft als grundlegend gelten. Auch aus diesem Grund werden sowohl in gesellschaftspolitischen Diskussionen als auch in der empirischen Sozialforschung Mitgliedschafts- und Partizipationsquoten in Vereinen als wichtige Indikatoren zur Beschreibung des Zustands des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft herangezogen und interpretiert (vgl. zum Beispiel Braun, 2011).

Sport spricht alle Sprachen.

Argumente größerer und kleinerer Zahlen

In diesem Sinne verweist der DOSB seit Langem auf seine besondere Erfolgsgeschichte im Hinblick auf die Integration der Bevölkerung in das ausdifferenzierte zivilgesellschaftliche Netzwerk der Sportvereine vor Ort. So ist der vereins- und verbandsorganisierte Sport seit den 1950er-Jahren durch ein enormes Wachstum zur größten Personenvereinigung in Deutschland mit derzeit rund 27 Millionen Mitgliedschaften in rund 90.000 Vereinen avanciert (vgl. Tabelle „Zahl der Sportvereine …“). Nach Jahrzehnten ausgesprochen dynamischer Zuwächse sind die Wachstumsraten zwar spätestens seit Ende der 1990er-Jahre abgeflacht und in den letzten Jahren sogar leicht rückläufig. Gleichwohl bildet das mannigfaltige Sportvereinswesen einen bedeutsamen Kern der „organisierten“ Zivilgesellschaft in Deutschland, das bis in die lokal-räumlichen Verästelungen der Kommunen hineinreicht (vgl. Braun, 2013; Breuer, 2015; Thieme, 2017). 

Die Implementation zielgruppenorientierter Integrationsprogramme und -maßnahmen wird dabei mit Argumenten kleiner(er) Zahlen verkoppelt, insofern als insbesondere auf die Unterrepräsentanz von Personen mit Migrationshintergrund in Sportvereinen relativ zu ihrem Bevölkerungsanteil verwiesen wird. Damit werden nicht nur sportpolitische Handlungsbedarfe herausgestellt, die mit förderpolitischen Aufforderungen an staatliche Akteure verbunden werden. Es wird auch kenntlich gemacht, dass sich Integrationsprozesse in Sportvereinen nicht automatisch – im Sinne eines funktionalen Integrationsverständnisses – ergäben, sondern zielgruppenspezifische Arrangements – im Sinne eines intentionalen Integrationsverständnisses – erforderlich machten (vgl. Braun & Nobis, 2011).

In diesem Diskussionszusammenhang wird die Unterrepräsentanz von Personen mit Migrationshintergrund in Sportvereinen nicht nur als Resultat kultureller Dimensionen – wie zum Beispiel Werteorientierungen, Körperbildern, Bekleidungsnormen oder Sportartenpräferenzen – interpretiert (vgl. zum Beispiel Burrmann u. a., 2015; Burrmann & Mutz, 2016; Kleindienst-Cachay, 2007). Es wird auch darauf aufmerksam gemacht, dass sich bei Vereinen, die auf formaler Ebene als sozial offen gelten, soziale Schließungen über subtilere, hinter dem Rücken der Individuen ablaufende Mechanismen vollziehen können (vgl. zum Beispiel Braun, 2014; Zimmer, 2007).

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Zahl der Sportvereine und Mitgliedschaften im DSB beziehungsweise DOSB von 1950 bis 2015, Bestandserhebungen des DSB beziehungsweise DOSB; Absolutzahlen (Braun & Siegel, 2011, S. 36; DOSB, 2016, S. 10–11)

Soziale Ungleichheiten

In diesem Kontext lassen verschiedene Studien im Feld der sportbezogenen Integrations- und Migrationsforschung, die zuletzt von Mutz und Burrmann (2015a), Kleindienst-Cachay u. a. (2012) wie auch Breuer u. a. (in Druck) sowie Braun und Nobis (2017) aus unterschiedlichen Perspektiven gebündelt und bilanziert wurden, soziale Ungleichheiten beim Zugang zu Sportvereinen zuungunsten von Personen mit Migrationshintergrund erkennen. Gerade die empirischen Reanalysen repräsentativer Jugendstudien von Mutz und Burrmann (2015a, 2015b) verweisen auf die hohe Bedeutung der sozialen Herkunft, insofern als bei Migranten/Migrantinnen die Beteiligung am organisierten Sport ähnlich stark durch die soziale Herkunft strukturiert wird wie bei Altersgleichen ohne Migrationshintergrund (vgl. Mutz, 2013). „Vor allem die Mädchen mit Migrationshintergrund sind deutlich seltener in Sportvereinen vertreten, wenn sie in sozioökonomisch prekären Verhältnissen aufwachsen“ (Mutz & Burrmann, 2015a, S. 263) – ein Ergebnis, das auch im Modellprojekt „spin – sport interkulturell“ als einer mehrjährigen Interventionsmaßnahme zur Förderung der sozialen Integration von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund in Sportvereinen des Ruhrgebiets deutlich wurde (vgl. Braun & Finke, 2010). Zwar mangelt es bislang an entsprechenden Daten, allerdings dürfte über die sozialstrukturelle Zusammensetzung einzelner Sportvereine – vom Golfverein über den Reitverein bis hin zum Boxverein – in unterschiedlichen Sozialräumen nochmals ein differenzierteres Bild über die soziale Schließung von Sportvereinen zu zeichnen sein, als es das Gesamtpanorama auf das Sportvereinswesen insgesamt vermitteln kann (vgl. zum Beispiel Bahlke, Borggrefe & Cachay, 2012).

In dieser Perspektive dürfte sich das Problem der sozialen Ungleichheiten beim Zugang zu Sportvereinen als eine zentrale Herausforderung darstellen, um Personen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit zu eröffnen, eine Vereinsmitgliedschaft einzugehen und – darüber vermittelt – womöglich auch jene Gelegenheitsstrukturen nutzen zu können, die Sportvereinen im Sinne ihrer außenintegrativen Leistungen zugeschrieben werden. Denn auch wenn über außenintegrative Leistungen von Sportvereinen bisher nur begrenzte und eher weniger kohärente empirische Ergebnisse vorliegen (vgl. im Überblick Mutz & Burrmann 2015a), können zum Beispiel Kleindienst-Cachay u. a. (2012, S. 256) zeigen, dass „durch Sport die Bedingungen der Möglichkeit für eine verbesserte Integration geschaffen werden. Formale Inklusionsverhältnisse werden durch Kommunikations- und Interaktionssituationen im Sport gleichsam ‚verdichtet‘ und es können so Kompetenzen, aber auch Einstellungen und Werthaltungen erworben werden, durch die die Anschlussfähigkeit an andere soziale Teilsysteme (insbesondere an das Bildungs- und Berufssystem) verbessert wird.“

Teilhabechancen

In dieser Argumentationsrichtung empfiehlt es sich, die Frage der Integrationspotenziale von Sportvereinen wieder wesentlich enger mit sozialen Ungleichheitsfragen beim Zugang zu Sportvereinen zu verkoppeln und damit zugleich die Perspektive auf den Zusammenhang von Integration und Sport gesellschaftstheoretisch und politisch zu weiten. Denn analog zur bevorzugten Literatur oder Musik ist die Sportpartizipation ebenso wie die Mitgliedschaft in einem Sportverein stets auch Ausdruck eines bestimmten, frühzeitig in der Familie sozialisierten Lebensstils mit den entsprechenden Praktiken symbolischer Lebensführung, die eher den Lebenslagen und Lebensstilen der mittleren und höheren sozialen Klassen entgegenkommen (vgl. zum Beispiel Nagel, 2003). Zwar stehen systematische empirische Analysen über die „soziale Vererbung“ sozialer Ungleichheiten im Hinblick auf Mitgliedschaften und Partizipation im Sportverein noch aus; gleichwohl deuten die skizzierten Ergebnisse auf die hohe Bedeutung der familiären Sozialisation und das „umfassende und unmerklich vor sich gehende, bereits in frühester Kindheit im Schoß der Familie einsetzende Lernen“ (Bourdieu, 1996, S. 120–121) als „gewonnene Zeit und Vorsprung“ (Bourdieu, 1983, S. 186) hin.

In diesem Sinne hat es der „moderne soziale Konflikt“, wie Dahrendorf (1992, S. 62) schon vor Langem betonte, mit solchen Wirkungen sozialer Ungleichheit zu tun, „die die volle bürgerliche Teilnahme von Menschen mit sozialen, wirtschaftlichen und politischen Mitteln einschränken. Es geht also um Anrechte, die die Position des Bürgers zu einem erfüllten Status machen.“ Folgt man dieser Argumentation, dann besteht in einer Zeit, in der nicht über die Verteilung von Zuwächsen, sondern die Umverteilung vorhandener Ressourcen kontrovers diskutiert wird, eine Herausforderung darin, dass staatliche Akteure in Kooperation mit Sportverbänden das klassische Modell der „partnerschaftlichen Zusammenarbeit“ so weiterentwickeln, dass der generalisierte Anspruch auf Teilhabe an den Lebensmöglichkeiten der Gesellschaft garantiert werden kann. Möglicherweise kann eine entsprechende Debatte auch zu einer Revitalisierung der sportpolitischen Leitidee von einem „Sport für alle“ führen.


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